Arboretum Baum Nr. 032 - 097 - 104 - Japanische Lärche

Deutscher Name
Japanische Lärche
Lateinischer Name
Larix kaempferi
Familie
PINACEAE, Kieferngewächse
Wissenswertes
Obwohl die Lärchen im Winter nicht grün sind, gehören sie zu den Nadelbäumen. Das kann man auch gut an den Zapfen erkennen. Die Nadeln vor dem Winter fallen zu lassen, ist eine Anpassung an die schneereichen Naturstandorte in Hochgebirgen. Schneebruch und Winterstürme sind dadurch keine Gefahr. Auch die japanische Lärche kommt aus dem Hochgebirge. Sie bildet die Wälder unter der Schneekuppe des berühmten Fudschijamas..

Ausführliche Beschreibung

Wuchs Hoher, sommergrüner Nadelbaum mit breit ausladender, kegelförmiger Krone, Äste auffallend waagerecht abstehend (nicht überhängend).
Größe 25 bis 30 m hoch und 10 bis 15 m breit. Jahreszuwachs in der Höhe ca. 50 cm, in der Breite ca. 25 cm.
Rinde Jungtriebe rötlichbraun, gefurcht, oft bereift, behaart bis kahl, im Alter rotbraune bis graubraune, tiefgefurchte Schuppenborke.
Nadeln Sommergrün, nadelförmig, 20 bis 35 mm lang, weich, beiderseits blaugrün, Herbstfärbung goldgelb, spät.
Blüten Weibliche Blüten eiförmig, gelblich, Deckschuppen mit schmalem, purpur­farbenen Rand, männliche Blüten walzen- bis eiförmig, klein, gelblich.
Früchte Zapfen anfangs eirund, etwa 2 bis 3 cm lang, später durch die stark zurückgerollten (!) (nach außen gebogenen) Samenschuppen rosetten­artig werdend.
Wurzel Tiefgehend.
Standort Sonnig, frei.
Boden Benötigt frische bis feuchte, tiefgründige, nährstoffreiche Böden; steht genug Wasser zur Verfügung, gedeiht sie auch auf sauren Standorten, Staunässe wird gemieden; L. kaempferi braucht hohe Sommerniederschläge und viel Luftfeuchtigkeit während der Vegetationszeit; sie gedeiht deshalb auch im Küstenbereich sehr gut. Auf zu trockenen Standorten versagt sie.
Eigenschaften Bei genügend Boden- und Luftfeuchtigkeit ist sie allen anderen Lärchen-Arten überlegen, widerstandsfähig gegen Lärchenkrebs, gewisse Empfindlichkeit gegen Früh- und Spätfröste, Regenerationsvermögen bei mechanischen Verletzungen ist sehr stark ausgeprägt, schnittfest, gewisse Dürreempfindlichkeit.