Arboretum Baum Nr. 073 - Stech-Fichte

Deutscher Name
Stech-Fichte
Lateinischer Name
Picea pungens
Familie
PINACEAE, Kieferngewächse
Wissenswertes
Die Stech-Fichte ist in Nordamerika zu Hause und hat die spitzesten Nadeln aller Fichten. Diese Nadeln sind an einigen Bäumen blau. Solche Exemplare werden Blaufichten genannt und können durch Veredlung vermehrt werden. Vor 100 Jahren waren diese Blaufichten ein Statussymbol für reiche Gartenbesitzer. Je blauer die Nadeln, desto wertvoller der Baum. Heute ist diese Mode zum Glück fast vorbei.

Ausführliche Beschreibung

Verbreitung In Gebirgslagen der Rocky Mountains, Nordamerika, in Höhenlagen zwischen 2000 bis 3300 m, auf feuchten, teils sogar nassen Kies- und Lehmböden.
Wuchs Mittelgroßer Baum mit unregelmäßig kegelförmigem Kronenaufbau, Äste sehr kräftig, quirlständig, waagerecht ausgebreitet.
Größe 15 bis 20 m hoch, in der Heimat erreichen die Stech-Fichten Höhen von 30 bis 40 (bis 50) m. Breite 6 bis 8 m. Jahreszuwachs in der Höhe 30 cm, in der Breite 15 cm.
Rinde Graubraune bis schwarzgraue, tief gefurchte Schuppenborke.
Nadeln Immergrün, nadelartig, radial stehend, starr, 2 bis 3 cm lang, abstehend, sehr stechend, bläulichgrün, selten ganz grün.
Früchte Zapfen länglich zylindrisch, 6 bis 10 cm lang, hellbraun.
Standort Sonnig.
Boden Anspruchslos und anpassungsfähig, auf allen (trockenen) mäßig trockenen bis frischen Böden, sauer bis alkalisch.
Eigenschaften Sehr frosthart, nicht spätfrostgefährdet, toleriert mehr Trockenheit als andere Fichten, verträgt einen gewissen Grad an Luftverschmutzung, stadtklima­verträglich, da gegenüber Lufttrockenheit und Wärme nicht so empfindlich; wird von der Sitka-Röhrenlaus befallen.