Arboretum Baum Nr. 021 - Scheinzypresse

Deutscher Name
Scheinzypresse
Lateinischer Name
Chamaecyparis lawsoniana
Familie
CUPRESSACEAE, Zypressengewächse
Wissenswertes
Die Nadelgehölze sind wegen des ähnlichen Aufbaus ihrer Blüten miteinander verwandt. Die Blätter sind dagegen nicht immer nadelartig wie bei Kiefer und Tanne. Sie können auch schuppenartig sein wie bei dieser Scheinzypresse. Auch wenn es auf den ersten Blick wie grüne Zweige aussieht, so sind es doch sehr kleine Blattschuppen, die den Zweig umhüllen. Wir verwenden diese Pflanzen als Hecke. In ihrer Heimat gehören sie zu den größten Bäumen.

Ausführliche Beschreibung

Verbreitung Von luftfeuchten, küstennahen Standorten bis zu 1700 m hoch ansteigenden Gebirgslagen eines 200 km langen und 50 bis 65 km breiten Streifens an der nordamerikanischen Pazifikküste. Am Heimatstandort vergesellschaftet mit Pseudotsuga menziesii, Tsuga heterophylla, Abies grandis, Picea sitchensis und Thuja plicata.
Wuchs In der Jugend säulenförmiger, im Alter schmal kegelförmiger, mittelhoher Baum, Gipfeltrieb und Seitenbezweigung leicht überhängend, Zweige dicht, flach, kurz, bis unten beastet.
Größe (8) 10 bis 15 m hoch, in englischen Gärten gibt es über 20 m hohe Exemplare. Breit (2,5) 3 bis 4 m. Jahreszuwachs in der Höhe 20 bis 25 cm, in der Breite 10 cm.
Nadeln Schuppenförmig, gegenständig in 4 Längsreihen, dicht anliegend, schön blaubereift, später mehr graublau.
Früchte Kugelig, bis 0,8 cm, 8 Schuppen mit zusammengedrückten Höckerchen.
Wurzel Flachstreichend, hoher Anteil an Feinwurzeln.
Standort Sonnig bis absonnig (halbschattig), windgeschützt.
Boden Wächst auf jedem kultivierten, nicht zu trockenen Gartenboden, entwickelt sich am optimalsten auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen, sandig-lehmigen Substraten, sauer-alkalisch, Kalk vertragend.
Eigenschaften Absolut winterhart bei uns, sehr schattenverträglich, auf zu trockenen Winterstandorten leidet sie unter Frosttrocknis, schnittverträglich.